Kropinski & Schumann

Blätter aus dem Garten der Schubartin

 

Die Schubartin lebte zur Zeit Friedrichs des Großen als Stiftsdame im Kloster Drübeck bei Wernigerode. Dort gibt es heute noch ihren Garten, mittig am Kopf des Gartens ein kleines Andachtshäuschen. Hier saß Schumann und unterhielt sich über die Zeiten mit der ehemaligen Gärtnerin, die, so scheint es, in ihrem Andachtshäuschen immer noch anwesend ist. Ein Duft von Flieder, ein Windhauch, manches verrät Schumann die Anwesenheit seiner Seelenfreundin.

 

Als ich die Texte im Garten der Schubartin schrieb, hatte ich das Filigrane in Kropinskis Spiel im Ohr“, sagt Schumann zur Entstehung der Texte.

Als ich die Texte las, wusste ich immer schon, wie ich darauf antworten will.“, meinte Kropinski. Nach den ersten Konzerten stellten sie fest, dass nicht der eine auf den anderen antwortet, sondern dass sie sich gemeinsam durch diesen Bildergarten der Schubartin führen.

 

Ich fand es fasznierend, dass es keine dramaturgischen Höhen gibt, sondern das Programm auf gleichmäßig hohem Niveau den Hörer zum Zuhören geradezu zwingt“, sagte Uwe Jens Gellner, Sammlungskurator des Kunstmuseums Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg nach einem LeseKonzert der beiden. 

 

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